Der Saldo ist eliminiert.
Geschlossen ist er nicht.
Zwei Gesellschaften melden denselben Vorgang unterschiedlich. Im Konzernabschluss wird eliminiert, und die Differenz landet in einer Abstimmzeile, die jemand erklärt hat — irgendwann, irgendwo. Beim nächsten Abschluss beginnt dieselbe Arbeit von vorn, weil die Erklärung nicht am Saldo hängt.
Ist dieser Intercompany-Saldo wirklich geschlossen — oder nur irgendwo eliminiert?
Die Meldung
Beide Seiten melden aus ihrem ERP. Ob sie dasselbe meinen, zeigt erst die Gegenüberstellung.
Die Differenz
Sie wird per Mail geklärt. Das Ergebnis steht in der Mail, nicht am Saldo.
Die Eliminierung
Sie läuft. Was von der Differenz übrig blieb und warum, ist danach schwer zu rekonstruieren.
Die Daten sind vorhanden. Sie werden nur in verschiedenen Systemen zu verschiedenen Zeitpunkten wirksam.
Vom Vorgang bis zur Entscheidung.
Vier Schritte, und über jedem davon dieselben Querschnittsfähigkeiten.
- Fälle
- Kontrollen
- Befugnisse
- Nachweis
Was zusammenkommt.
Jedes Modul ist ein eigenständiger Einstieg. Diese Kette zeigt, was zusammenkommt, wenn mehrere davon auf demselben Finanzmodell laufen.
Group Finance Konsolidierung · Partnerpaar
In aktiver Entwicklung
Führt die Gegenüberstellung je Partnerpaar und Periode und hält fest, was gemeldet, was eliminiert und was noch offen ist.
Abschluss & Accounting Periode · Abstimmung
In aktiver Entwicklung
Die Abstimmung ist eine Aufgabe im Abschluss mit Eigentümer und Termin, nicht eine Zeile in einer Datei.
Fälle & Ausnahmen Differenz · Klärung
In aktiver Entwicklung
Jede Differenz wird ein Fall: wer klärt, bis wann, mit welchem Ergebnis — und die Klärung bleibt am Saldo.
Dokumente Beleg · Vereinbarung
Pilot / Validierung
Der Beleg zur Leistung und die konzerninterne Vereinbarung hängen am Vorgang, nicht in einem Ordner daneben.
Kontrolle & Nachweis Zertifizierung
Im Produkt verifiziert
Der Abschluss je Partnerpaar wird bestätigt, und die Bestätigung ist später abrufbar — mit Person, Zeitpunkt und Grundlage.
Die Kette der Finanzwirkungen.
Wer entscheidet, und was davon bleibt.
Anerkennen, korrigieren, zurückstellen oder eskalieren — je Partnerpaar, innerhalb der Befugnis der beteiligten Gesellschaften. Die Klärung ist eine Entscheidung mit Grundlage, kein Häkchen.
Die Grenze, die wir nicht verschieben.
ERP je Gesellschaft
Buchung und Saldo entstehen dort. FinanceOS stellt gegenüber und führt die Klärung; es bucht nicht um.
Konsolidierungssystem
Wo ein Konsolidierungssystem die Feststellung trägt, bleibt sie dort. FinanceOS liefert den abgestimmten Zustand und den Nachweis dazu.
Konzerninterne Vereinbarungen
Die Regel — Verrechnungsgrundlage, Konditionen, Korridore — wird dort gesetzt, wo sie verantwortet wird. Diese Kette vollzieht sie, sie ersetzt sie nicht.
Was wir hier belegen — und was nicht.
Was nicht gekennzeichnet ist, behaupten wir nicht. Den vollständigen Stand je Fähigkeit führen die Modulseiten und der Produktstand.
Drei Fragen aus dem ersten Gespräch.
Ersetzt das unsere Konsolidierung?
Nein, und das ist bewusst so. Wo ein Konsolidierungssystem die Feststellung trägt, bleibt sie dort — auch wenn Ihr ERP das nativ kann. Diese Kette arbeitet davor: sie führt den abgestimmten Zustand je Partnerpaar und den Nachweis, auf dem die Eliminierung aufsetzt.
Wer entscheidet über die Verrechnungsregel?
Nicht diese Kette. Regelhoheit und Vollzug sind getrennt: die Verrechnungsgrundlage wird dort verantwortet, wo sie gesetzt wird, und diese Kette führt ihren Vollzug bis zum belegten Abschluss.
Was passiert mit einer Restdifferenz, die bleibt?
Sie bleibt sichtbar und benannt. Eine Restdifferenz mit Eigentümer, Grund und Entscheidung ist ein anderer Zustand als eine Restzeile ohne Erklärung — auch wenn der Betrag derselbe ist.
Dreißig Minuten an einem Ihrer Partnerpaare.
Bringen Sie diesen Fall mit, wie er bei Ihnen aussieht. Wir gehen ihn an Ihrem Beispiel durch und sagen, wo eine gemeinsame Finance-Ebene trägt und wo nicht.