Der Vertrag ist unterschrieben.
Die Verpflichtung steht noch nicht in den Zahlen.
Ein Lieferantenvertrag wird im Fachbereich unterschrieben und in SharePoint abgelegt. In den Zahlen erscheint er üblicherweise mit der ersten Rechnung. In der Zeit dazwischen ist die Verpflichtung bereits eingegangen, aber weder im Forecast noch in der Liquiditätsplanung sichtbar.
Wozu verpflichtet uns dieser Vertrag eigentlich, und wann?
Ablage
Der Vertrag liegt dort, wo das Geschäft arbeitet — mit Gegenpartei und Frist im PDF, nicht im Finanzmodell.
Abgrenzung
Die Kostenwirkung entsteht erst, wenn jemand die Rechnung sieht und die Periode manuell zuordnet.
Liquidität
Der erwartete Abfluss steht in keiner Planung, bis er auf dem Konto erscheint.
Die Daten sind vorhanden. Sie werden nur in verschiedenen Systemen zu verschiedenen Zeitpunkten wirksam.
Vom Vorgang bis zur Entscheidung.
Vier Schritte, und über jedem davon dieselben Querschnittsfähigkeiten.
- Fälle
- Kontrollen
- Befugnisse
- Nachweis
Was zusammenkommt.
Jedes Modul ist ein eigenständiger Einstieg. Diese Kette zeigt, was zusammenkommt, wenn mehrere davon auf demselben Finanzmodell laufen.
Dokumente DMS · IDP
Pilot / Validierung
Liest den Beleg und legt ihn mit seinen finanzrelevanten Feldern ab: Belegart, Gegenpartei, Gesellschaft, Fristen, Beträge, Referenz.
Verträge CLM
In aktiver Entwicklung
Erfasst die vertragliche Bindung als wirtschaftliche Verpflichtung mit Wert und Fälligkeiten — vor der ersten Rechnung.
Abschluss & Accounting R2R
In aktiver Entwicklung
Ordnet die Verpflichtung Gesellschaft und Periode zu und setzt die Abgrenzung. Damit ist sie im Abschluss vergleichbar.
Planung & CFO Intelligence FP&A · EPM
In aktiver Entwicklung
Nimmt die erfasste Verpflichtung in Forecast und Budget der Gesellschaft auf; Kostenforecast und Headroom bewegen sich am Tag der Erfassung.
Treasury & Liquidität TMS
Pilot / Validierung
Übernimmt Zahlungsplan, Fälligkeit, Währung und Gesellschaft in die Liquiditätsvorschau — der erwartete Abfluss steht vor der Wertstellung.
Die Kette der Finanzwirkungen.
Wer entscheidet, und was davon bleibt.
Prüfen, freigeben, eskalieren oder neu planen — innerhalb der Befugnis, die für diese Gesellschaft und diesen Betrag gilt. Wo keine Regel eindeutig greift, entsteht ein Fall statt einer Freigabe.
Die Grenze, die wir nicht verschieben.
Dokumentenquelle
Die Ablage bleibt, wo das Geschäft arbeitet. FinanceOS liest den Beleg und hängt den Finanzkontext daran.
ERP und Buchhaltung
Die Buchungsautorität bleibt im Buchungssystem. FinanceOS bucht nicht an seiner Stelle.
Rückschreiben
Wo Rückschreiben im Umfang ist, wird es je Pfad und je System definiert und nicht unterstellt.
Was wir hier belegen — und was nicht.
Was nicht gekennzeichnet ist, behaupten wir nicht. Den vollständigen Stand je Fähigkeit führen die Modulseiten und der Produktstand.
Drei Fragen aus dem ersten Gespräch.
Ersetzt das unser Vertragsmanagement?
Nein. Die Frage ist nicht, wo der Vertrag liegt, sondern wann seine wirtschaftliche Wirkung in den Zahlen ankommt. FinanceOS erfasst die Verpflichtung als Finanzobjekt und führt sie durch Abgrenzung, Forecast und Liquidität.
Was passiert mit Verträgen, die schon laufen?
Sie werden wie neue behandelt: Belegfelder erfassen, Verpflichtung bewerten, Fälligkeiten setzen. Der Aufwand liegt im Bestand, nicht in der Mechanik.
Woran erkenne ich, dass die Zahl stimmt?
An der Herkunft. Die Verpflichtung trägt den Beleg, aus dem sie entstanden ist, und jede Entscheidung daran bleibt mit Person, Befugnis, Grundlage und Zeitpunkt auffindbar.
Dreißig Minuten an einem Ihrer Verträge.
Bringen Sie diesen Fall mit, wie er bei Ihnen aussieht. Wir gehen ihn an Ihrem Beispiel durch und sagen, wo eine gemeinsame Finance-Ebene trägt und wo nicht.